Herzlich Willkommen

BEI DER AMNESTY-GRUPPE WÜRZBURG-STADT

Die Amnesty-Gruppe Würzburg-Stadt (Gruppe 1192) ist die zentrale Amnesty-Gruppe in Würzburg.
Wir setzen uns für ein großes Ziel ein: die Verwirklichung der Menschenrechte für jeden Menschen. Unsere Arbeitsgrundlage ist die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“.

Die Gruppe beteiligt sich in erster Linie an Aktionen, die vom Nationalen Sekretariat in Berlin vorgeschlagen werden; so auch regelmäßig am „Briefmarathon“, der immer um den 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, durchgeführt wird. Um diesen Termin sollen in der gesamten Bundesrepublik einheitliche Appellbriefe zugunsten von politisch Verfolgten verschickt werden. Auch während des Jahres setzt sich die Gruppe in ausgewählten Fällen  für politisch Verfolgte ein – siehe unten „Aktueller Fall“.

Wir laden dich herzlich ein, dich hier über uns, unsere Amnesty Gruppe Würzburg-Stadt, unsere Veranstaltungen und unsere weitere Arbeit zu informieren. Wenn du bei uns mitmachen willst, so scheue dich nicht uns z.B. per E-Mail via info@amnesty-wuerzburg-stadt.de zu kontaktieren.


Gruppensitzung:

Wegen der Corona-Situation sind vorläufig Gruppensitzungen nur als interne Videokonferenz möglich!


Aktuelle Aktion

Christopher-Street-Day (CSD) in Würzburg

Die Rechte von LGBTI (lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen) werden immer wieder beschränkt, was diskriminierend ist und zu Ausgrenzung führt. Selbst in EU-Ländern sind die LGBTI immer wieder im Kreuzfeuer politischer Entscheidungen, wie jüngst eine Gesetzesänderung in Polen veranschaulicht.

Um hier eine klare Kante für ihre Rechte zu zeigen, beteiligt sich Amnesty auch an Aktionen, wie hier dem diesjährigen CSD am 27. Juni 2020 auf den Mainwiesen  in Würzburg.

 

 

 

 


Wer sich für die Menschenrechte einsetzt, braucht unseren Schutz.

MUT GEWINNT heißt das Spiel, bei dem man sich mit diesem Thema auseinandersetzen kann/sollte.

MUT_GEWINNT_Spiel

                                    zum Herunterladen hier oben anklicken

 

 

 


Aktueller Fall: Iran

Atena Daemi

und

Golrokh Iraee Ebrahimi

2017

© Privat

 Die 31-jährige Atena Daemi verbüßt nach einem unfairen Verfahren wegen konstruierter Vorwürfe wie „Versammlung und Konspiration zu Verbrechen gegen die nationale Sicherheit“ eine siebenjährige Haftstrafe. Hintergrund sind ihre friedlichen Menschenrechtsaktivitäten. Golrokh Iraee Ebrahimi wurde zu dreieinhalb Jahren Haft wegen „Verbreitung von Propaganda gegen das System“ verurteilt. Sie war seit April 2019 gegen Kaution auf freiem Fuß, wurde aber am 9. November erneut inhaftiert.

Am 17. Juni 2019 wurde Atena Daemi zusammen mit Golrokh Iraee Ebrahimi zu Unrecht zu weiteren drei Jahren und sieben Monaten Gefängnis verurteilt: wegen „Beleidigung des Obersten Religionsführers” und wegen “Verbreitung von Propaganda gegen das System”. Die beiden Frauen hatten im Evin-Gefängnis die Revolutionshymne „Oh martyrs“ gesungen, um gegen die Hinrichtung der Kurden Zanyiar Moradi, Loghman Moradi und Ramin Hossein Panahi am 8. September 2018 zu protestieren. Zudem hatten sie offene Briefe zu den Hinrichtungen und auch zu ihren Haftbedingungen an die Behörden geschrieben.

Die Amnesty-Gruppe bemüht sich in Appellbriefen an die iranischen Behörden um ihre Freilassung.

Brief deutsch       Brief englisch

Außerdem: Appell von Amnesty International und anderer Menschenrechts-Organisationen an die UNO zur Lage im Iran:

Joint Letter to UN Human Rights Council – 16.06.2020

Auch der Mann von Golrokh Ebrahimi Iraee, Arash Sadeghi, ist inhaftert. Er wurde im Juli 2015 vom Revolutionsgericht in Teheran zu 15 Jahren Haft verurteilt. Ihm wurden seine Facebook-Beiträge über politische Gefangene und Interviews über seine Zeit im Gefängnis vorgeworfen. Er trat mehrfach in Hungerstreik, um gegen seine Haftbedingungen und die willkürlichen Verhaftungen seiner Frau zu protestieren. Der Gefangene ist schwer an Knochenkrebs erkrankt. Eine ausreichende Behandlung und Nachsorge wird ihm seither verweigert.

In einem neuen Appellbrief wird auch die Freilassung von Arash Sadeghi gefordert:

Appellbrief Daemi, Ebrahimi, Sadeghi ab 08-2020 (Brief deutsch)


Zu jeder Zeit: Briefaktion zugunsten politischer Gefangenen siehe  bei

AKTIONEN/MITMACHEN/Urgent Actions


Rückblick:  Aktionen 2020

21. März: Internationaler Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung 

Demo mit Amnesty International Würzburg

Samstag 21.03.2020, 16.00 Uhr 

„Gegen Rassismus und Diskriminierung“

Ab KHG-Hofstallstraße 4 bis Barbarossaplatz

Wegen des Corona-Virus wurde die Veranstaltung leider abgesagt!


Benefizkonzert in der Augustinerkirche in Würzburg  zugunsten der Seenotrettung.

Termin: Samstag, 7. März 2020, 19.30 Uhr.

10 junge Musiker treten mit Werken u.a. von Bach, Barber, Brahms, Händel, Scheid, Zelenka auf.

Das Begleitprogramm bestreitet der Ökumenische Arbeitskreis Würzburg und Amnesty International.

Im Begleitprogramm werden Texte gelesen und die Ärztin Frau Dr. Hammerl-Kruse, die mit dem Verein Sea-Regensburg auf der ALAN KURDI unterwegs war, wird über ihre Arbeit berichten.

 Der Eintritt ist frei. Um Spenden zugunsten des Vereins „United4Rescue“ (Betreiber der Sea-Watch 4) wird gebeten.


2019

Weitere Bilder – siehe Archiv

 

 

 


10. Dezember 2019: „Briefmarathon“ zum Tag der Menschenrechte in der Stadtbücherei/Falkenhaus – Lichterkette am Domvorplatz

Anlässlich des Tags der Menschenrechte am 10. Dezember setzen sich in diesem Zeitraum weltweit Menschen mit Appellschreiben für ausgewählte Amnesty-Einzelfälle ein. Diejenigen, die für die Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sind, werden in diesen Tagen mit Briefen aus aller Welt überschwemmt.
Die Würzburger Amnesty-Gruppe legte am Dienstag, 10. Dezember, 10-17 Uhr, in der Würzburger Stadtbücherei bei einem Infostand Appellbriefe zugunsten von Gefangenen aus verschiedenen Ländern aus, die verschickt werden sollten.

Ergebnis: Es wurden insgesamt 816 Briefe für die einzelnen Fälle in der Stadtbücherei und bei verschiedenen anderen Aktionen in Würzburg verschickt.

Ab 18.00 Uhr wurden wie im Vorjahr bei einer Lichterkette auf dem Domvorplatz in Würzburg die Menschenrechtsartikel in verschiedenen Sprachen rezitiert.